10000 Euro anlegen: Wie am besten?

Oft hört und liest man von Leuten im Internet, die zum Beispiel 10000, 20000, 30000 oder 50000 Euro anlegen wollen. Aus welchem Grund auch immer (zum Beispiel durch ein Erbe) steht ein Betrag zur Verfügung, den man sinnvoll anlegen will. Es stellt sich dann die Frage, wie und wo man dieses Geld am besten investieren kann. Und darauf gibt es leider keine einfache Antwort, denn viele wichtige Faktoren spielen hier eine Rolle (mit Hilfe dieses Kapitalanlagerechners kann man sich einen ersten Überblick verschaffen).

Sie wollen beispielsweise 10000 Euro anlegen? Welche Geldanlagen eignen sich dafür?

Beschäftigen wir uns erst mal mit dieser Frage. Bei Summen, die ungefähr zwischen 10000 und 50000 Euro liegen, eignen sich zum Beispiel Tagesgeld, Festgeld, Aktien, Fonds (Erklärung), Anleihen, Goldbarren und eventuell ein kleines Grundstück. Zu fast jedem dieser Themen stelle ich in anderen Beiträgen auf dieser Seite ausführliche Einsteigerinformationen und –tipps zur Verfügung. Hier ein paar Linkempfehlungen für Anfänger zum Start in diese Materie:

Wie viel Risiko wollen Sie bei der Kapitalanlage eingehen?

Jede eben genannte Geldanlagemöglichkeit hat natürlich unterschiedliche Renditechancen und Risiken. Merken Sie sich: Je spekulativer man anlegen will, desto höher sind die Gewinnchancen und das Verlustrisiko. Am riskantesten sind Derivate (was ist das?). Diese Finanzinstrumente empfehle ich daher nicht, da man hiermit schnell viel Geld verlieren kann (vor allem als Geldanlageeinsteiger). Besser ist es meiner Meinung nach, sich solide Aktien und Fonds zu suchen, in die man langfristig investiert.

Ihnen sind Aktien und Fonds trotzdem zu riskant? Ziemlich sicher fahren Sie stattdessen etwa mit Tagesgeld und/oder Festgeld. Hier wird Geld auf einem Sparkonto angelegt, wofür man Zinsen bekommt (in der Regel mit bessern Konditionen als bei einem Sparbuch).

Hier der Hauptunterschied dieser beiden sicheren Geldanlagen: Auf einem Tagesgeldkonto ist das Geld jederzeit verfügbar und beim Festgeld wird eine bestimmte Summe in einem bestimmten Zeitraum fest angelegt. Die Sicherheit hat aber ihren Preis: Die möglichen Renditen sind hier weitaus geringer als beispielsweise bei Aktien und Investmentfonds.

Schreiben Sie sich in jedem Fall diese Regel hinter die Ohren, wenn Sie doch auf hohe Renditen aus sind: Je höher das Anlagerisiko, desto mehr Grundlagenwissen sollte man haben. Stellen Sie sich also folgende Frage: Wie viel Wissen und Erfahrung haben ich mit Finanzanlagen?

Wenn Sie hier wenig Ahnung und auch keine Lust bzw. Zeit haben, sich weiterzubilden, dann sollten Sie sich überlegen, sich gute externe Beratung zu suchen (etwa einen unabhängigen Finanzberater oder Expertenhilfe über einen guten Geldanlage-Brief wie die Rendite-Spezialisten). Das ist gerade dann wichtig, wenn man einen größeren Betrag anlegen will.

Wie lange wollen oder können Sie das Geld überhaupt anlegen?

Auch diese Frage sollte eine entscheidende Rolle spielen bei den Überlegungen. Ein langfristiger Anlagehorizont ist meistens sinnvoller und auch weniger riskant als eine kurzfristige Anlage. Wenn Sie aber Geld nur für ein paar Wochen oder Monate anlegen wollen bzw. können, dann ist für einen Otto-Normal-Privatanleger oftmals die Tagesgeld- oder Festgeldanlage die beste Wahl.

Zum Abschluss noch ein Tipp: Vor allem wenn man einen größeren fünfstelligen Betrag für eine Kapitalanlage zur Verfügung hat und diesen langfristig investieren will, sollte man zur Sicherheit nicht alles auf eine Karte setzen (auch wenn es nur auf einem Tagesgeldkonto ist). Stattdessen ist es sinnvoller, das Geld in verschiedene Finanzprodukte anzulegen, um so das Risiko zu streuen (erst Recht, wenn man mehr Geld als etwa 10000 Euro für eine Geldanlage zur Verfügung hat).

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