Brokertest: Günstiger Online-Broker für aktive Trader?

Das Wort Flatrate bringen die meisten vor allem in Verbindung mit Internet und Telefonie. Das könnte sich aber bald ändern, zumindest für so manchen Börsenanleger. Der günstige Broker benk (dieser wurde vor kurzem von der biw Bank ins Leben gerufen) bietet nämlich seit kurzem für einen monatlichen Festpreis verschiedene Flatrate-Pakete an, mit denen man fast unbegrenzt Wertpapiere handeln kann. Aus diesem Grund habe ich hierzu mal einen Brokertest durchgeführt.

Günstiger Online-Broker benk mit übersichtlichem Gebührensystem

Der Vorteil von Flatratepreisen liegt auf der Hand: Dadurch ist für eine übersichtliche und einfache Gebührenstruktur gesorgt, die eigentlich jeder versteht. Im Gegensatz dazu haben die meisten anderen Online-Broker immer noch ein nicht so leicht zu durchschauendes Preissystem: Mindestkosten, Maximalkosten, unterschiedliche Prozentsatzzahlungen und weitere Bedingungen sorgen nicht gerade für eine gute Transparenz bei den Angeboten. Manch ein Investor tut sich hier schwer, richtig durchzublicken und schätzt dann eventuell die anfallenden Kosten falsch ein.

Ganz anders ist das bei benk. Hier stehen Kunden folgende Flatrate-Pakete zur Auswahl (Anmerkung: Trading ist aber zu anderen Konditionen auch ohne Paketwahl möglich):

  • Inlandspaket: Mit diesem kann man zum Beispiel zum monatlichen Preis von 24,99 Euro über 1000 Trades im Monat durchführen. Zu diesen Grundkosten kommen noch die obligatorischen Handelsplatz-Fremdgebühren dazu. Diese sind zwar gering, aber wenn man richtig viel handelt, summiert sich das natürlich auch (das sollten Vieltrader im Hinterkopf behalten).
  • Auslandspaket: Zum Festpreis von 45,99 Euro pro Monat kann man insgesamt 35 Trades an verschiedenen Börsenplätzen außerhalb von Deutschland durchführen (USA, Toronto, Amsterdam, Brüssel, Paris und Lissabon)
  • Daneben gibt es auch noch folgende Pakete: Fondspaket und Zinspaket.
  • Wichtig: Bei den Paketen gibt es eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten. Man sollte sich also vor Buchung eines Preispakets gut überlegen, ob so eine Flatrate einem wirklich einen Kostenvorteil einbringt.
  • Achtung: Mehr Informationen und Bedingungen zu den Angeboten kann man auf der Webseite von benk erfahren. Dort sind auch definitiv die aktuellen Konditionen aufgelistet (meine Angaben hier können veraltet sein, daher kann ich keine Garantie für die Richtigkeit geben).

Brokertest-Fazit: benk ist vor allem günstig für Trader, die regelmäßig handeln

Meine Meinung zu benk: Das billige Flat-Angebot ist eher für aktivere Trader geeignet. Für Anfänger, die in der Regel noch nicht so viel handeln, sind die Flatrate-Pakete aber erst mal eher uninteressant (Tipp: Preiswerte Broker für Einsteiger).

Wenn jemand zum Beispiel nur 6 Inlands-Trades pro Jahr durchführt, dann lohnt sich die Flatrate nicht (das wären dann beim Inlandspaket ungefähr teure 50 Euro pro Trade, die man so zahlen müsste).

Wer also kein Börsenneuling mehr ist und regelmäßig an der Börse handelt, sollte mal durchrechnen, ob sich die Wertpapierhandelsflat von benk für ihn lohnt und dann unter Umständen dieses günstige Angebot nutzen.

Artikel-Tipp: Benk-Nutzererfahrungen im Check