Derivate-Handel: Grundlagen zu Zertifikaten, CFDs, Daytrading & Co. für Anfänger

Der Derivate-Handel ist quasi der riskante Zockerbereich der Börse. Hier warten hohe Gewinnchancen. Aber im gleichen Maße ist auch das Verlustrisiko erhöht, wodurch man schnell viel Geld verlieren kann. Allen voran beim gefährlichen Daytrading ist Vorsicht geboten. Daher gleich ein wichtiger Hinweis, der mir sehr am Herzen liegt: Blutige Börsenanfänger sollten unbedingt die Finger von CFDs, Hebelzertifikaten, binären Optionen & Co. lassen.

Es gibt zwar auch ein paar wenige Derivate, die weniger riskant sind wie etwa einige Zertifikate-Formen, aber beim Großteil ist das Risiko hoch bis sehr hoch. In den unteren Grundlagen-Artikeln zum Derivate-Handel möchte ich deshalb in erster Linie Aufklärungsarbeit leisten. Ich will zeigen, was sich hinter den undurchschaubaren Finanzinstrumenten verbirgt und vor allem Interessierten die hohen Verlustgefahren bewusst machen.

Allgemeines Einsteigerwissen zu Derivaten, Trading und Daytrading

Mehrere Buchtipps für tieferes Wissen rund um das Thema (Day-)Trading:

Zertifikate-Grundlagen für Anfänger

Optionsscheine für Einsteiger erklärt

Was versteht man unter Futures?

Grundlagenwissen zum CFD- und Forex-Trading

Grundlagen zu binären Optionen

Ich habe jedenfalls lange überlegt, ob ich das besonders riskante Trading mit Derivaten (vor allem die mit Hebeleffekt), überhaupt auf meiner Webseite ausführlicher behandeln soll. Aber viele Anleger interessieren sich nun mal dafür, vor allem da hier das große Geld lockt (siehe auch mein Beitrag: Schnell an der Börse reich werden?). Aus diesem Grund kaufen immer wieder unerfahrene Privatanleger Derivate und erleiden dann oft heftige Verluste, weil sie das hohe Risiko und die Schwierigkeit des (Day-)Tradings unterschätzt haben.

Vor allem Börseneinsteiger sollten daher diese Anlageformen unbedingt meiden. Das kann ich nicht oft genug wiederholen. So oder so rate ich aber auch den meisten fortgeschrittenen Investoren vom Trading mit den allermeisten Derivaten ab. Was man aber letztendlich tut, muss natürlich jeder Anleger für sich selbst entscheiden.

Wer also trotz meiner Warnungen ins spekulative Trading einsteigen und in Derivate investieren will, sollte als Anfänger in diesem Bereich auf jeden Fall schon ein gewisses Maß an Erfahrungen mit weniger riskanten Finanzprodukten (also z. B. Aktien, Fonds, Anleihen etc.) gesammelt haben und sich unbedingt auch ausgiebig weiterbilden. Außerdem sollte man dann zur Sicherheit aufgrund der hohen Verlustrisiken nur einen geringen Teil seiner Investitionssumme in Derivate anlegen und den Großteil dagegen in sicherere Aktien bzw. Geldanlagen.

Und wen es interessiert… die meisten werden es sich schon gedacht haben ;-): Ich persönlich handle natürlich eher nicht mit Derivaten, sondern bin mehr ein langfristig- und sicherheitsorientierter Anleger. Ich habe übrigens eine eigene Langfrist-Strategie entwickelt und sogar ein eBook darüber geschrieben: Wie man in 12 Schritten die sichersten Top-Aktien findet (mehr Infos).

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