Finanzwissen zum Börseneinstieg: Börsenbegriffe schnell erklärt

Grundlegendes Finanzwissen zum Börseneinstieg ist ein Schlüssel zum Börsenerfolg. In meinem Börsenlexikon habe ich daher um die 30 Börsenbegriffe mehr oder weniger ausführlich erklärt. Es gibt aber auch Börseneinsteiger, welche die Börsenbegriffe lieber kurz und knapp in 1 bis 2 Sätzen erklärt haben wollen. Und genau für die habe ich diese Schnell-Leser-Seite erstellt (auf Wunsch kann mit einem Klick die ausführliche Erklärung des jeweiligen Börsenbegriffs aufgerufen werden):

Finanzwissen zum Börseneinstieg: Wichtige Börsenbegriffe schnell erklärt

Aktie: Mit dem Kauf einer Aktie erwirbt man einen kleinen Teil am Grundkapital eines Unternehmens.

Aktiengesellschaft (kurz: AG): Das ist eine Firma, die ihr Grundkapital in Aktien zerlegt.

Aktiengewinn: Wenn man eine Aktie teurer verkauft, als man sie gekauft hat, dann hat man einen Aktiengewinn erzielt.

Aktienchart: Ein Aktienchart zeigt anhand einer Grafik, wie sich der Aktienkurs in der Vergangenheit entwickelt hat.

Aktienkurs: Das ist der Preis der Aktie. Dieser kann steigen und fallen, je nach Höhe von Angebot und Nachfrage.

Aktionär: Als Aktienbesitzer sind Sie sind ein sogenannter Aktionär.

Wertpapier: Verschiedene Finanzinstrumente werden als Wertpapiere bezeichnet (zum Beispiel sind Aktien, Anleihen, Zertifikate und Derivate alles Wertpapiere).

Börse: Das ist der Markt, wo Aktien und andere Wertpapiere gehandelt werden (hier wird also der Kauf und Verkauf abgewickelt).

Frankfurter Börse: Das ist die größte deutsche Börse mit Sitz in Frankfurt.

Wall Street: Das ist der Hauptsitz der amerikanischen Börse in New York.

Xetra: Das ist die größte elektronische Börse innerhalb von Deutschland.

Index: Wichtige Aktien sind zur besseren Übersicht und Einteilung in verschiedene “Börsenligen” eingeteilt. So eine „Börsenliga“ nennt sich Index (Plural von Index: Indizes).

DAX: Das ist der größte deutsche Aktienindex (siehe Börsenbegriff „Index“ zuvor), in dem die 30 bedeutendsten Aktienunternehmen enthalten sind.

Dow Jones: Das ist der größte US-Aktienindex, der sich aus den 30 größten US- Aktienunternehmen zusammensetzt.

WKN / ISIN: Jeder Aktie ist eine eigene WKN- bzw. ISIN-Nummer zugeteilt. Damit ist jede Aktie eindeutig identifizier- und auffindbar (zum Beispiel beim Aktienhandel und auf Finanznews-Seiten).

Bärenmarkt bzw. Bullenmarkt: Wenn viele Aktien über einen längeren Zeitraum steigen, spricht man von einem Bullenmarkt (auch „Hausse“ genannt) und wenn viele Aktien fallen, von einem Bärenmarkt (auch „Baisse“ genannt).

Rendite: Vereinfacht gesagt ist das der Gewinn (in der Regel in Prozent angegeben).

Performance: Die (zurückliegende) Entwicklung des Aktienkurses.

Dividende bzw. Dividendenrendite: Das ist eine gesonderte, jährliche Bonus-Auszahlung an die Aktionäre eines Aktienunternehmens (kann null bis mehrere Prozent des aktuellen Aktienkurses betragen).

Aktienanalyse: Das ist die Untersuchung einer Aktie anhand verschiedener Möglichkeiten (beispielsweise durch Charts), um herauszufinden, ob die Aktie in Zukunft womöglich steigen oder fallen wird.

Abgeltungssteuer: Das ist eine Steuer auf Kursgewinne (beträgt um die 25%).

(Aktien-)Depot: Das ist im Prinzip ein Konto, in dem sich Ihre gekauften Aktien befinden (nur mit einem Depot kann man Aktien kaufen).

Fonds: Ein gesammelter Geldbetrag vieler Anleger wird von einem Fondsmanager in viele verschiedene Finanzwerte investiert.

Broker: Dort kann man ein Depot eröffnen und dann darüber Aktien und andere Wertpapiere kaufen und verkaufen (der Broker führt für Sie die Käufe und Verkäufe aus).

Kauf-Order: Wenn Sie eine Aktie kaufen, dann tätigen Sie eine Kauforder (so nennt man den Kaufvorgang).

Verkaufs-Order: Wenn Sie eine Aktie verkaufen, dann tätigen Sie eine Verkaufsorder.

Limit: Das ist ein praktisches Hilfsmittel, damit Sie eine Aktie nicht zu teuer kaufen oder zu günstig verkaufen.

Stop-Loss: Das ist ein Hilfsmittel, durch das eine Aktie automatisch verkauft wird, wenn sie einen bestimmten Punkt nach unten hin erreicht (bevor die Verluste zu groß werden).

Stop-Buy: Mit diesem Hilfsmittel wird erst dann der Kauf einer bestimmten Aktie automatisch ausgelöst, wenn ein bestimmter Kurs erreicht wird.

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