Ordertypen-Erklärung: Was sind die wichtigsten Orderarten?

Wenn man bei seinem Broker eine Kauforder oder Verkaufsorder für eine Aktie oder ein anderes Wertpapier aufgibt, dann gibt es verschiedene Optionen, um diese Order ausführen zu lassen. In diesem Artikel stelle ich für Börseneinsteiger die wichtigsten Ordertypen vor und erkläre kurz, was sie bedeuten (für eine genauere Erklärung klicken Sie einfach auf den jeweiligen Link).

Diese 7 Orderarten sollten Sie auf jeden Fall kennen und einsetzen können, wenn Sie Wertpapiere an der Börse handeln wollen. Denn dadurch können Sie etwa faire Preise an der Börse erzielen oder sich vor größeren Verlusten automatisch schützen. Also legen wir los:

Definition: 7 wichtige Ordertypen einfach erklärt

Bei einer Kauforder anwendbar:

  • Billigst: Mit der Orderart „billigst“ will man ein gewünschtes Wertpapier zum aktuell bestmöglichen Kurs an der Börse kaufen.
  • Kauflimit: Über eine limitierte Kauforder wird ein Kaufauftrag erst ausgeführt wenn ein vom Auftraggeber festgesetzter Kurs (oberhalb oder unterhalb des aktuellen Preises) erreicht bzw. unter- oder überschritten wird.
  • Stop-Buy bzw. Start-Buy: Mit Hilfe der Orderoption “Stop-Buy“, manchmal auch “Start-Buy” genannt, wird ein Kaufauftrag erst billigst ausgeführt wenn ein festgelegter Wertpapierkurs erreicht bzw. überschritten wird.

Bei einer Verkaufsorder anwendbar:

  • Bestens: Mit der Orderart „bestens“ signalisiert man dem Broker, dass man ein bestimmtes Wertpapier sobald wie möglich zum bestmöglichen Kurs verkaufen will, der momentan an der Börse erzielbar ist.
  • Verkaufslimit: Bei der Aufgabe einer limitierten Verkaufsorder wird der Verkauf des gewünschten Wertpapiers erst eingeleitet wenn ein festgelegter Preis oberhalb des aktuellen Kurses erreicht wird.
  • Stop-Loss: Mit einer Stop-Loss-Order wird ein Wertpapier automatisch verkauft wenn ein vorher festgelegter Kurs nach unten hin erreicht bzw. unterschritten wird. Ein in meinen Augen sehr wichtiges Orderwerkzeug, das vor größeren Kursverlusten schützt.
  • Trailing-Stop-Loss: Darunter versteht man im Grunde einen wandernden Stop-Loss. Das bedeutet Folgendes: Wenn der Wert steigt dann wandert der Stop-Loss-Kurs zu einem festgelegten Abstand unterhalb des letzten Höchstpreises mit.

Fazit: Vor allem die Ordertypen „Limit“ und „Stop-Loss“ sind sehr nützliche Hilfsmittel beim Börsenhandel. Man sollte wissen wie man diese einsetzt.