Was bedeuten die Kürzel WKN bzw. ISIN?

Da es so viele Aktien gibt, ist jeder Aktie eine Nummer zugeteilt. Anhand der Nummer kann man jede Aktie eindeutig identifizieren. Diese Nummer ist für Privatanleger zum Beispiel nützlich, wenn man auf der Suche nach Information zu einer Aktie ist oder man eine Aktie kaufen will (der Aktienname genügt dafür in der Regel auch, aber besser ist das Wissen der jeweiligen Nummer).

In Deutschland existieren für jede Aktie zwei solcher Nummern: Zum einen die sechsstellige „WKN“ (=Wertpapierkennnummer), die jedoch hauptsächlich nur in Deutschland verwendet wird. Die andere Nummer ist die sogenannte „ISIN“. Diese zwölfstellige Nummer wird weltweit genutzt und ist damit international verwendbar. Man kann jedoch mit beiden Nummern Aktien identifizieren. Um Aktien unverwechselbar zuzuordnen gibt es neben WKN und ISIN zusätzlich auch Symbole bzw. Kürzel. Die Microsoft-Aktie hat beispielsweise das Symbol „MSF“.

TIPP: Es genügt, wenn Sie hier in Deutschland die WKN-Nummer nutzen. Die ISIN-Nummer braucht man als Otto-Normal-Aktienkäufer eigentlich nicht.

Natürlich haben nicht nur Aktien WKNs, sondern zum Beispiel auch Derivate (Definition) und Anleihen (Definition). Auch Indizes wie der DAX haben eine WKN: Und zwar hat der die Nummer 846900.

 

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