Was ist eine Direktbank? Definition & Erklärung

Es gibt immer noch Leute, die alle ihre Bankgeschäfte bei ihrer Hausbank um die Ecke abwickeln. Klar, das sind Viele gewohnt und man hat dort einen persönlichen Ansprechpartner. Immer mehr Menschen führen aber ihre Finanztätigkeiten heutzutage über sogenannte Direktbanken durch.

Was ist eine Direktbank? Definition in einfachen Worten!

Die einfache Erklärung: Über Direktbanken kann man Geldgeschäfte, beispielsweise Überweisungen und Wertpapiertransaktionen, ganz einfach online über das Internet erledigen. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von „Online-Banking“ (Definition) und „Online-Brokerage“ (Definition).

Wer noch bei keiner Direktbank Kunde ist und mit dem World Wide Web nicht durch und durch auf Kriegsfuß steht, der sollte sich gut überlegen, zu einer Direktbank zu wechseln. Warum? Ganz einfach, die Vorteile von Direktbanken überwiegen die Nachteile deutlich:

9 Vorteile von Direktbanken

  • Geringere Gebühren und bessere Zinsen, da hohe Kosten für teure Filialen eingespart werden (insbesondere weniger Personal- und Gebäudekosten)
  • Es wird großer Wert auf sichere Datenübertragungen gelegt
  • Man spart viel Zeit (Kontoeröffnung und –verwaltung ist über das Internet bequem von Zuhause aus möglich)
  • Flexibilität: Man hat rund um die Uhr Zugang auf das Konto und kann Geschäfte in Auftrag geben (Überweisungen, Wertpapierkäufe etc.)
  • Die Angebote von Direktbanken lassen sich über das Netz leicht vergleichen (siehe dazu zum Beispiel meine Geldanlage-Rechner)
  • Viele zufriedene Kunden (siehe meine Erfahrungs-Analysen)
  • Viele Finanzprodukte stehen zur Auswahl (Girokonten, Tagesgeld, Festgeld, Kredite, Wertpapierhandel bzw. Online-Brokerage etc.)
  • In der Regel wird eine hohe Sicherheit geboten: Direktbanken unterstehen wie Hausbanken ebenfalls der Bankenaufsicht. Zudem sind die Gelder der Kunden, für den Fall einer Bankpleite, durch die Einlagensicherung(en) geschützt (in Deutschland mindestens bis 100.000 Euro, oft auch in Millionenhöhe). Achtung: Genauer hinschauen sollte man aber bei ausländischen Direktbanken. Unter Umständen werden hier weniger Sicherheiten geboten.
  • Der Kundenservice ist in den letzten Jahren aufgrund zahlreicher gesammelter Erfahrungswerte immer besser geworden. Das bedeutet, dass den Kunden bei Fragen und Problemen schneller und besser geholfen wird (per Telefon und E-Mail), auch ohne Filiale vor Ort. Das gilt natürlich nicht pauschal für alle Banken, aber gerade bei den etablierten Direktbanken scheint das der Fall zu sein, wie man in diversen Direktbanken-Tests und –Erfahrungen herauslesen kann.

2 Nachteile von Direktbanken

  • Kein persönlicher Ansprechpartner vor Ort (ist aber auch nicht nötig)
  • Bei einem Direktbank-Girokonto gestalten sich unter Umständen kostenlose Bargeldabhebungen schwieriger (auf dem Land stehen oft weniger Geldautomaten zur Verfügung)

Fazit: Millionen von Kunden wickeln bereits ihre Finanzgeschäfte über Direktbanken ab. Kein Wunder, bieten doch Direktbanken zahlreiche handfeste Vorteile gegenüber Filialbanken.

Allgemeine Tipps zum Thema „Direktbanken“

TIPP 1:

Man muss natürlich nicht zwingend gleich komplett alle Bankgeschäfte online tätigen wenn man unsicher ist. Man kann auch erst mal zweigleisig fahren und beides nutzen: Gerade auf dem Land kann es zum Beispiel zumindest durchaus sinnvoll sein, ein Girokonto bei der Hausbank zu behalten.

Auf diese Weise kann man sicherstellen, dass man am Geldautomat oder am Schalter weiterhin einfach und schnell an Bargeld kommt. Zwar sind mit Girokonten von Direktbanken kostenlose Bargeldabhebungen möglich, aber auf dem Land ist die Geldautomatenabdeckung (noch) nicht so gut in vielen Gegenden in Deutschland.

TIPP 2:

Ich stelle einige Rechner zur Verfügung, mit denen man aktuelle Direktbank-Angebote und Konditionen vergleichen kann:

TIPP 3:

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