Was ist eine Verkaufsorder?

Verkaufsorder: DefinitionEine Verkaufsorder ist natürlich das Gegenteil einer Kauforder (hier erklärt). Sie beauftragen bei einer Verkaufsorder Ihren Broker, eine bestimmte Aktie von Ihnen zu verkaufen (zum Beispiel übe einen Online-Broker).

Auch hier können Sie bestimmte Bedingungen zum Verkauf angeben (zum Beispiel wenn Sie eine Aktie nur zu einem bestimmten Kurs verkaufen wollen, mehr dazu bei meiner Begriffserklärung „Limit“).

Der Broker wird dann versuchen, die von Ihnen gegebenen Bedingungen während des Verkaufs zu erfüllen. Erst wenn diese Bedingungen erfüllt sind, wird die Order abgeschlossen.

Können die Bedingungen nicht erfüllt werden, bleibt die Verkaufsorder weiter bestehen oder wird gelöscht (auch das kann man vor dem Auftrag festlegen).

Wie gesagt: Auch bei einer Kauforder können Sie natürlich diverse Handels-Bedingungen festlegen (siehe Kauforder-Seite).

Tipp: Es ist sinnvoll, gleich nach einer Kauforder eine Stop-Loss-Verkaufsorder aufzugeben (was ist Stop-Loss?). Denn mit Hilfe von „Stopps“ schützen Sie sich automatisch vor größeren Verlusten. Dieses Order-Werkzeug ist hilfreich, vor allem für Anfänger.

Achtung! Viele übersehen Folgendes: Nicht nur bei einem Aktienkauf fallen Gebühren an, sondern auch bei einer Verkaufsorder (hier gelten dann die gleichen Gebühren-Bedingungen wie bei einer Kauforder).

Denken Sie also daran, dass Sie bei einem Verkauf einer Aktie nochmal Gebühren zahlen müssen. Eine Übersicht der Gebührenmodelle von einigen deutschen Online-Brokern finden Sie hier.

Artikel-Tipps:

Werbung